2017
SKIN DOCTORs - Technikerklasse Weinbau und Oenologie stellt ihr Weinprojekt vor

Logo des Weinprojekts
In weißen Arztkitteln - passend zum Motto „SKIN DOCTORs“ - präsentierten die 20 Studierenden der Technikerklasse Fachrichtung Weinbau und Oenologie die Ergebnisse ihres Weinprojektes. Die „Patienten“, also die fünf Weine und der Secco, wurden Anfang Mai in der Waldschänke Dornheim auf der Talavera in Würzburg bei einer Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Als ob es sich um von ihnen betreute Patienten handelte, so erläuterten die „Doctors“ recht witzig, welche Behandlungen die Weine und der Secco bisher erfahren hatten.

Maischegärung als Namensgeber des Projekts

Auf die Idee, ihr Weinprojekt „Skin Doctors“ zu nennen, kamen die Studierenden durch die Art der Vergärung, die sie für ihre Weine gewählt hatten Das englische Wort „skin“ bedeutet auf Deutsch „Haut“ und soll hier auf die Beerenhaut der Trauben hinweisen. Denn die Vergärung fand auf der Maische statt, d. h. Traubensaft und feste Bestandteile wurden vor der Gärung nicht getrennt.
„Doctors“ steht in diesem Fall für die Winzer und Weintechnologen, die ihre Weine mit der gleichen Sorgfalt pflegen, wie die Ärzte es mit ihren Patienten tun. In Zusammenarbeit mit dem Versuchskeller der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim entstanden dabei fünf Weine und ein Secco. Das Besondere daran: Die fünf weißen Bukettsorten wurden, anders als üblich, auf der Maische vergoren.

Vom Rebschnitt bis zum Marketing in Eigenregie

Erfahrungen und Ideen aus den Weinbaugebieten Franken, Pfalz, Baden, Mittelrhein, Rheinhessen, Saale-Unstrut und Südtirol stecken im Weinprojekt. Bunt gemischt waren die angehenden Techniker in fünf Gruppen eingeteilt. Jede beschäftigte sich mit einer anderen Rebsorte. Dass es dabei viel abzustimmen gab und oft heftig um eine gemeinsame Lösung gerungen wurde, kann man sich vorstellen.
Die 20 Studierenden planten den gesamten Arbeitsablauf selber und verfolgten das gemeinsame Ziel, ein außergewöhnliches Projekt zu erschaffen. Sie bearbeiteten die Weinberge während der Vegetationsperiode, bauten die Weine anschließend im Keller aus und kreierten eine eigene Corporate Identity.

Fünf Weine mit unterschiedlichem Charakter

Das Ergebnis sind fünf ganz unterschiedliche Weine der Sorten Muskateller, Traminer, Scheurebe, Sauvignon Blanc und Bacchus sowie ein Secco mit dem Namen „Blubber“, der mehrere Sorten in sich vereint. Es ist für alle Weinkenner und die, die es werden wollen, etwas Passendes dabei. Jeder Wein spiegelt die Charaktere seiner Macher wider. Mit ihrem außergewöhnlichen Design sind die Flaschen bei jeder Gelegenheit ein absoluter Hingucker.

Die Sponsoren

Die Studierenden bedanken sich bei allen Sponsoren, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, besonders bei
  • Amorim Kork, Bingen am Rhein
  • BayWa Baustoffe, Würzburg
  • DLKM Kreativagentur, Iphofen
  • Kummor - Druck, Verpackung, Etiketten, Kitzingen
  • Carl Klein GmbH Kellereiartikel, Kitzingen
  • Volbers Kellereiartikel, Kitzingen
  • Fränkischer Weinbauverband e.V., Würzburg
  • WeinKommunikation Dr. Gabriele Brendel, Eibelstadt
  • Arte Publico - Web/Concept/Consulting by Bruno Winter, Veitshöchheim
  • Waldschänke Dornheim, Würzburg
  • Weingut Johann Streng - Karl Streng, Sommerach
  • Verband Ehemaliger Veitshöchheimer e.V.
Ein besonderes Dankeschön geht an die Mitarbeiter der LWG, die die Studierenden immer tatkräftig unterstützt haben, und an den VEV für die großzügige finanzielle Förderung des Projekts.